Burnout

Der Begriff „Burnout“ ist derzeit in aller Munde, deshalb erhalten Sie an dieser Stelle einige Informationen zu dem Thema. Immer mehr Menschen fühlen sich ausgebrannt, müde, erschöpft und mit den verschiedenen Anforderungen des Lebens überfordert.

Ein Burnout ist keine eingetragene psychische Erkrankung, geht aber häufig mit den typischen Symptomen einer depressiven Episode einher.

 

Symptome eines Burnouts:

 

-       körperliche, seelische und geistige Erschöpfung

-       Gefühl des Ausgebranntseins und der inneren Leere

-       Anhaltende Müdigkeit und Kraftlosigkeit

-       Konzentrationsprobleme

-       Antriebs- und Lustlosigkeit

-       Versagens- und Zukunftsängste

-       Gefühle von Gleichgültigkeit

-       Schlafprobleme

-       Verlust von Freude an vielen Dingen (z.B. Hobbies, soziale Kontakte…)

-       Körperliche Beschwerden (z.B. Kopfschmerzen…)

 

 

Entstehung und Behandlung

 

Ein Burnout entwickelt sich meist schleichend über viele Jahre hinweg. Dabei wird die innere Erschöpfung immer größer, die Erholung (und Fähigkeit zur Erholung) immer geringer. Häufig reichen freie Zeiten, z.B. am Wochenende oder im Urlaub nicht mehr aus, um eine Entspannung zu erzielen. Bei vielen Menschen ist die Leistungsfähigkeit irgendwann so vermindert, dass es zu längeren Zeiten der Arbeitsunfähigkeit kommt.

 

Je früher Sie einem solchen Prozess gegensteuern, umso besser! Wenn sich ein Burnout über mehrere Jahre hinweg entwickelt hat, braucht es entsprechend lange, bis jemand wieder Kraft sammeln und sich Herausfordern stellen kann.

 

Die Behandlung eines Burnouts hängt von den ursächlichen Faktoren ab. Generell geht es um ein besseres Gleichgewicht zwischen Belastung und Ausgleich im Alltag. Dabei steht eine bessere Stressbewältigung und die Reduktion von Stressfaktoren im Vordergrund.